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ARK: Arkestrated Rhythmachine Komplexities

Installation

09/201911/2019 Weltausstellung, Johann Jacobs Museum Zürich
03/2019 Resonances, ifa-Galerie Berlin
10/2018 Pop Power Positions, Bern
04/201810/2018 Mobile Welten, Museum für Kunst & Gewerbe Hamburg

Sound Lecture

09/2019 5 Years Oor Rhythm, Structures & Community, Oor Zürich
02/2019 CTM Festival Berlin (w/ Jasmin Meerhoff, Pedro Oliveira)
11/2018 Radiophonic Spaces: Der Ohrenmensch, Haus der Kulturen der Welt Berlin (w/ Dahlia Borsche, Jasmin Meerhoff, Pedro Oliveira, Maurice Summen)
06/2018 To Revolutionary Type Love, HBK Braunschweig

„Arkestrated Rhythmachine Komplexities“ befasst sich mit dem Hörgedächtnis von Rhythmusmaschinen. Erfunden, um das analoge Trommeln mit seinen aufwändig zu transportierenden und auszusteuernden Instrumenten zu ersetzen, scheint die Drum Machine dienstbarer Teil des kolonialen und imperialen Verdinglichungsprozesses. Ihre Geschichte ist eine der Raubkopien, der Clones und Simulationen. Ihre Schalterleisten mit Bezeichnungen wie „Latin“, „American“ oder „Traditional“ lassen sich wie postkoloniale Atlanten lesen. ARK lädt dazu ein, eine Auswahl von Drum Machines in ihrer Materialität und Visualität als Artefakte des Hörgedächtnisses und der ihm zugrundeliegenden Politiken zu analysieren. Es geht um das Drum-Pattern als Vehikel, rhythmatische Reisewege kreuz und quer über Yellow Pacific und Black Atlantic, die Erfindung des Bossa Nova und die Unmöglichkeit eingleisiger Geschichtserzählung. ARK verbiegt lineare Chronologien. Auf den Oberflächen der Maschinen rankt ein Dickicht verschiedener Semantiken: Genre-Systematiken, Weltkarten, affektive Ordnungen.

ARK (Arkestrated Rhythmachine Komplexities) is a changing association of musicians, producers, writers, scientists, and electronic MusickingThings, who*which perform heterochronicity and multi-track knowledge, looking for post-representative sound formats. It consists, among other humans and non-humans, of Johannes Ismaiel-Wendt, Sebastian Kunas, Malte Pelleter, and Sarah-Indriyati Hardjowirogo.

Fotos: Hendrik Frank, Andres Bucci, Katy Otto, Sebastian Kunas