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Die Abenteuer des starken Wanja

12/2016 Ringlokschuppen Ruhr
01/2017 Theater Tempus fugit Lörrach
03/2017 Ringlokschuppen Ruhr
11/2017 Spielarten Festival, KOM’MA-Theater Duisburg
02/2019 Theater Tempus fugit Lörrach

Bühnenmusik für Schauspiel von vorschlag:hammer für Menschen ab 8 Jahre

Wanja hat es nicht leicht. Er*sie wird für den größten Faulpelz gehalten, den die Welt je gesehen hat. Er*sie wird verspottet und verachtet, niemand traut ihm*ihr etwas zu – doch zum guten Schluss soll er*sie alle Erwartungen, denen er*sie nie entsprechen wollte, noch übertreffen. Das fantasiereiche Erzähltheater von vorschlag:hammer betritt ein neues Terrain: Die Gruppe inszeniert ein mitreißendes Familienstück über das Faulsein, das doch zum Groß-und-stark-Werden führt. vorschlag:hammer vermischen modernes Erzähltheater mit faszinierenden Bildern und nehmen ihr kleines und großes Publikum mit auf eine bunte und lebendige Theaterreise. Viele verrückte Figuren, Orte und Ereignisse schaffen eine eigene Welt, die die Bühne zum Spielplatz werden lässt.

Von und mit: Kristofer Gudmundsson, Gesine Hohmann, Khosrou Mahmoudi, Stephan Stock. Musik: Sebastian Kunas. Kostüme: Mascha Mihoa Bischof. Kostümasistenz: Jan-Felix Hahn. Assistenz: Sophie Blomen. Produktionsleitung: Bernhard la Dous.

Eine Koproduktion mit dem Ringlokschuppen Ruhr und dem Freien Theater Tempus fugit. Gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW und die Eberhard Stiftung.

„Die fantasiereiche und originelle Inszenierung feierte jetzt ihre Premiere im Ringlokschuppen, für den das ungewöhnliche und witzige Ensemble längst zur Hausgruppe geworden ist. Eine Bühne, die mit ihrem minimalistischen Stil und ihrer experimentellen Erzählkunst viele Freunde gewonnen hat. […] Begleitet von den minimalistischen Sounds von Klangtüftler Sebastian Kunas muss der kühne Wanja wilde Kämpfe überstehen. Dabei zeigten sich die kleinen Besucher lautstark begeistert von den heldenhaften Taten der verrückten Figuren, die ihr Publikum in dieser lebendigen Inszenierung auf eine Wanderschaft durch ihre Bühnenlandschaft schickte. […] Die sehenswerte Inszenierung, die von Bernhard la Dous mit viel Liebe produziert wurde, erhielt mit ihren glänzenden und agilen Darstellern […] viel Beifall.“ – Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 16.12.2016

„Auf herausragende Weise versteht es die Gruppe, mit ihrem Erzähltheater eine nahezu heilige Spannung zu erzeugen, die schlussendlich aus ihrer Hingabe zu den jeweiligen Geschichten und Figuren zu stammen scheint und den oft spärlich, jedoch gleichsam fantasievoll gestalteten Raum ganz und gar ausfüllt. […] Somit schafft die Gruppe durch ihren besonderen Einfallsreichtum einen Kosmos, der die Fantasie beflügelt und Sehgewohnheiten und Erwartungen aufrüttelt wie auch beizeiten unterwandert.“literaturundfeuilleton

„Was auf der Bühne von Tempus fugit geboten wurde, war kein Theater im klassischen Sinne. Immer wieder banden die Schauspieler das Publikum mit ein, stellten Fragen und entführten die Kinder damit gekonnt in eine fremde Welt. Dadurch, und mit einer grandiosen klanglichen Untermalung, schufen sie eine märchenhafte, fantastische, manchmal fast unheimliche Atomsphäre. Als der böse Och mit Donnergrollen am Bühnenrand auftauchte, rückten die Kinder gruselnd zusammen, manche hielten sich die Ohren zu. Laute Einwürfe der Kinder waren hier nicht verboten, sondern sehr gefragt. […] Das Stück lebte von der Bereitschaft der Kinder, mitzumachen und ihrer Begeisterung. Dennoch war es auch für Erwachsene sehenswert, da Absurditäten der Gesellschaft thematisiert werden. Die Kinder zeigten sich mit großem und lauten Applaus zum Schluss begeistert.“ – Die Oberbadische, 25.1.2017

Titelbild: Mascha Mihoa Bischof