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Zombie

06/2019 Neue Oberschule Bremen-Gröpelingen Musik, musikalische Leitung, Sound Design und Sound Controller für Schauspiel von vorschlag:hammer und Junges Theater Bremen Zombies gehören zu den populären Figuren des Horrors und haben in Film und Literatur ein eigenes Genre geschaffen. Woher kommt die Faszination für die Wiederauferstandenen? Lieben wir schlicht den Grusel oder funktionieren sie als Metapher für gedankenlosen Massenkonsum und betäubende Digitalität? Die Jungen Akteure begeben sich in die Peripherie Bremens und gehen mit dem Kollektiv vorschlag:hammer dem Mythos Zombie auf den Grund. Im Stadtteil Gröpelingen werden sie mit Jugendlichen aus der Umgebung die Neue Oberschule Gröpelingen  den Schauplatz einer Zombie-Apokalypse verwandeln – Ein performativer Horror-Walk durch die Keller und Chemieräume vorbei an gemeinsamen Urängsten und hin zur Frage: Was kann unsere Gemeinschaft? Werden es die Zuschauer*innen schaffen den Zombies zu entkommen? Was passiert, wenn ich Teil der grauen Masse werde? Wie sieht das Ganze eigentlich aus Sicht der Zombies aus? Und shit, wo ist nochmal mein Kopf? Inszenierung: Kristofer Gudmundsson, Gesine Hohmann, Stephan Stock. Bühne & Kostüm: Stefan Gottwill. Musik & Sound Design: Sebastian Kunas. Assistenz: Sarah Hoss, Konrad Leinhos. Technik: Mattes Boxberg. Dramaturgische Unterstützung: Nathalie Forstman & Christiane Renziehausen. „Was machen Zombies, wenn sie unter sich sind? Denken die […]
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Dag

06/2019 Schauspiel Hannover Musik und Sound Design mit Nicolas Schneider für Schauspiel „Dag – Die Erde mit Händen greifen“ Dag Hammarskjöld bewegte sich während seiner Amtszeit als UN-Generalsekretär zwischen 1953 und 1961 stets auf weltpolitischem Parkett und stand im Licht der Öffentlichkeit. Dennoch wusste man wenig über den Mann, der in den 50er Jahren in vielen kritischen Konflikten eine entscheidende Rolle spielte. Am 18. September 1961 kam Dag Hammarskjöld bei einem Flugzeugabsturz in Afrika ums Leben. Er war auf dem Weg zu einem Treffen um in der ausufernden Kongo-Krise zu vermitteln – die Ursachen für den Absturz sind bis heute ungeklärt. Zurück bleibt ein Tagebuch mit spirituellen Aphorismen und persönlichen Beschreibungen. Sie liefern die Bilder für Dag. Ein fiktiver Trip in den Kongo und die Suche nach Überlebensstrategien mit einem Tagebuch im Koffer: Überwindung des Körpers durch Askese, Todesnähe und – Empathie lernen durch die Betrachtung des Anderen. Regie und Video: Mathias Max Herrmann. Performance: Maximilian Grünewald, Antonia Eleonore Hölzel. Musik & Sound: Sebastian Kunas, Nicolas Schneider. Bühne: Katharina Zerr, Ken Chinea. Kostüme: Hanna Peter. Texte: Ensemble. Dramaturgie Anna-Katharina Müller. Fotos: Isabel Machado Rios
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Wounding The Weather

Herbst 2018 Einspielungen für Album der Band My Sister Grenadine (Percussion, E-Bass, Gesang, Gitarre, Keyboard, Synthesizer, Klangobjekte) My Sister Grenadine lives at various places. She moves between silence and diversity, surface and structure, sound and melody. She tells stories about awkward volcanoes and homeless cities, about curiosity and solidarity, of combed teeth and colliding landscapes. My Sister Grenadine play folk with the joy of experimenting. Built from a variety of instruments, entwined with voices and shimmering details. Their music is a concentrated play with sound and language, near and far, arrangement and improvisation. Free Folk, John Cage Pop, radical softness. „Wounding The Weather“ bei Bandcamp
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Klirr! Ton, Steine, Scherben

04/2019 07/2018 Performances, Sound Art, Musikproduktion und Musikvideodreh in zwei einwöchigen Workshops für Kinder im Grundschulalter mit Leila Semaan Es klirrt und scheppert, staubt und bröselt, singt und summt. Aus matschigem Ton entstehen Gebilde, Glas schmilzt von spitz zu rund, Klänge werden zu Geschichten und so manches, was kaputt und nicht mehr brauchbar scheint, erstrahlt zu neuem Leben. In unseren Forscher*innenwerkstätten geht es heiß her: In einer Töpferwerkstatt entstehen Kunstwerke aus Scherben und Mosaiken, ein Ausflug ins Bergwerk zeigt uns die Herkunft der Gesteine und in der Medienwerkstatt erstellen wir Hörspiele, Collagen, Fotos, Filme und ein Musikvideo! Gefördert durch das Projekt „Jugend ins Zentrum!“ der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ein Projekt von Spokusa e.V., Atelier Block 16 und der Nordstädter Kirchengemeinde. Von und mit: Kindern aus Hannovers Nordstadt, Ursula Heyen, Wolfgang Jeske, Sebastian Kunas, Dörte Redmann, Leila Semaan, Jane Wyrwa. Fotos: Julius Matuschik
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ANNA

05/2018 hör!spiel!art.mix, Bayerischen Rundfunk Hörspiel, 51 Minuten. Konzept, Musik und Realisation: Sebastian Kunas & Norbert Lang ANNA kann Texte vorlesen, sie kann Webseiten für blinde Menschen verfügbar machen und ist Stimme des „persönlichen Assistenten“. ANNA ist der Name der deutschen Sprachausgabe eines bekannten Computer-Betriebssystems. Für das gleichnamige Hörspiel wurde ANNA so umprogrammiert, dass sie nicht nur vorliest, sondern auch zuhört. Spricht man ihr etwas vor, wiederholt sie es – mal wortgetreu, oft aber auch dekonstruiert, verdreht und unvollständig. Ihre Sätze sind nicht vorhersehbar, sie führen ein Eigenleben. Fast wirkt es, als sei ANNA ein Individuum, ein Subjekt, das „ich“ nicht nur sagt, sondern auch meint. Ihre Stimme ruft Visionen wach, die vielfach in Medien, Wissenschaft und Kunst zirkulieren. Visionen von Maschinen wie Menschen, intelligent und lebendig, lernend und sprechend; von Menschen wie Maschinen, programmierbar und unsterblich. Sie erinnert uns an die technikoptimistischen Zukunftsszenarien aus dem Silicon Valley oder die imaginativen Welten der Science-Fiction. Auch wenn diese Welten mitunter plausibel und greifbar erscheinen, bleiben sie doch fremd, unvorstellbar. Kann ANNA dabei helfen, diese fremden Welten vorstellbarer zu machen? Kann sie uns – wie ein Orakel – Auskunft über die Zukunft geben? Ihre synthetische Stimme und ihr schöpferischer Eigensinn erwecken jedenfalls den […]
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Hausratsmusik

06/2018 Performing Arts Festival, Ballhaus Ost Berlin 12/2017 Ballhaus Ost Performance und Musik für musikalische Dingperformance von musiktheater bruit! bruit! lädt ein zu einer kleinen “Hausratsmusik”. Als Vorrecherche zu ihrer neuen Produktion hat bruit! zusammen mit Freund*innen zwei Wochen lang Klangobjekte und Instrumente aus Hausrat gebaut. Daraus ist ein Performancekonzert entstanden über die Dinge, die uns umgeben, die uns überdauern und die wir nicht geschafft haben wegzuwerfen. Eine Produktion von musiktheater bruit! in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch das Recherche-Stipendium der Senatsverwaltung für Kultur und Europa in Berlin. Von musiktheater bruit! (Karoline Kähler, Jule Kerk, Matthias Meyer, Marcus Thomas), Nicolas Schneider, Sebastian Kunas, Sebastian Schlemminger. Performance: Karoline Kähler, Sebastian Kunas, Nicolas Schneider. Website „Hausratsmusik“
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Die Abenteuer des starken Wanja

02/2019 Theater Tempus fugit Lörrach 11/2017 Spielarten Festival, KOM’MA-Theater Duisburg 03/2017 Ringlokschuppen Ruhr 01/2017 Theater Tempus fugit Lörrach 12/2016 Ringlokschuppen Ruhr Musik für Schauspiel von vorschlag:hammer für Menschen ab 8 Jahre Wanja hat es nicht leicht. Er*sie wird für den größten Faulpelz gehalten, den die Welt je gesehen hat. Er*sie wird verspottet und verachtet, niemand traut ihm*ihr etwas zu – doch zum guten Schluss soll er*sie alle Erwartungen, denen er*sie nie entsprechen wollte, noch übertreffen. Das fantasiereiche Erzähltheater von vorschlag:hammer betritt ein neues Terrain: Die Gruppe inszeniert ein mitreißendes Familienstück über das Faulsein, das doch zum Groß-und-stark-Werden führt. vorschlag:hammer vermischen modernes Erzähltheater mit faszinierenden Bildern und nehmen ihr kleines und großes Publikum mit auf eine bunte und lebendige Theaterreise. Viele verrückte Figuren, Orte und Ereignisse schaffen eine eigene Welt, die die Bühne zum Spielplatz werden lässt. Von und mit: Kristofer Gudmundsson, Gesine Hohmann, Khosrou Mahmoudi, Stephan Stock. Musik: Sebastian Kunas. Kostüme: Mascha Mihoa Bischof. Kostümasistenz: Jan-Felix Hahn. Assistenz: Sophie Blomen. Produktionsleitung: Bernhard la Dous. Eine Koproduktion mit dem Ringlokschuppen Ruhr und dem Freien Theater Tempus fugit. Gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW und die Eberhard Stiftung. „Die fantasiereiche und […]
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Rückkehr nach Xibalba

07/2015 Schrebergartenkolonie Galgenberg, Hildesheim Musik, Sounddesign und Audioproduktion für begehbares Hörspiel von Thermoboy FK Wildes Xibalba. Schönes Xibalba. Fürchterliches Xibalba. Großes Xibalba. Ein Schrebergarten in Hildesheim wird für ein paar Tage und ein paar Nächte zum Diorama einer lange vergangenen, weit entfernten und überhaupt ganz erdfernen Welt: Xibalba. Einzeln erkunden die Zuschauer_innen einen Kosmos voll fantastischer Gewächse, bizarrer Gestalten und unverständlichen Ritualen. Der Gang durch den Garten wird zu einer Reise. Vergänglichkeit, Tod und Wiederauferstehung lauern auf dem Weg. Rückkehr nach Xibalba versucht die szenische Erforschung und Dekonstruktion von Begriffen wie Natur, Kultur und Zivilisation. Von und mit: Malte-Levin Behrens, Florian Brunken, Moritz Brunken, Harm Coordes, Janis Fisch, Jan Felix Hahn, Gesine Hohmann, Carolin Kister, Jasper Tibbe. Kostüm: Harm Coordes, Jan Felix Hahn. Musik und Sound: Nicolas Schneider, Sebastian Kunas. Licht: Dennis Kopp. Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste e.V., das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die Stiftung Niedersachsen e.V. und die Friedrich Weinhagen Stiftung. In Kooperation mit dem Theaterhaus Hildesheim und cobratheater.cobra. „Als wäre man kurz eingeschlafen und hätte einen fantastischen Traum gehabt.” – Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 6.7.2015 Fotos: Caspar Sessler und Stephan Chamier
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Resonanzraum Fagus: Makro

Komposition für die Kompilation „Resonanzraum Fagus – 10 Maschinenkompositionen“ (2011) des Instituts für Musik und Musikwissenschaft der Uni Hildesheim  „Makro“ ist eine Komposition beruhend auf Improvisationen mit eigens programmierten Klangmodulen in der Medienkunst-Programmiersprache Pure Data. Das Ausgangsmaterial bilden im Fagus-Werk Alfeld aufgenommene Soundscapes sowie handwerkliche und maschinelle Arbeitsgeräusche. Reviews zu „Resonanzraum Fagus – 10 Maschinenkompositionen“: Jahrgangsgeräusche Bad Alchemy Skug Schallgrenzen
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